Bei der Auswahl der Gutachterinnen und Gutachter ist zu beachten, dass die Ärztin oder der Arzt über die Fachgebietsbezeichnung „öffentliches Gesundheitswesen“ oder die Zusatzbezeichnung „Sozialmedizin“ verfügt. Die Entscheidung ist der Beamtin oder dem Beamten mitzuteilen (siehe auch Nummer 6). 14BVerwG, Urteil vom 5. 2Hier und im Folgenden sind mit dem Begriff „ärztliche Untersuchung“ gemeint: Untersuchungen im Sinne des § 48 Absatz 1 BBG. Absatz 2 BPersVG). 25. seinem Gesundheitszustand zu machen. anderweitig) zu verwenden oder, die Beamtin oder der Beamte ist begrenzt dienstfähig und mit entsprechend herabgesetzter Arbeitszeit weiter zu verwenden oder. erforderliche Zusatzbegutachtungen (einschließlich psychiatrischer Untersuchungen) erweitern. Beamtenrecht - Vorübergehende Dienstunfähigkeit - anwalt24.de Darüber hinaus kann zur Vermeidung von evtl. Das ärztliche Gutachten darf sich nicht darauf beschränken, nur ein Untersuchungsergebnis mitzuteilen. Rundschreiben zur Dienstunfähigkeit sowie zur begrenzten ... 27. Das amtsärztliche Gutachten bestätigt zwar eine vorübergehende Dienstunfähigkeit, prognostiziert jedoch zugleich die Wiederherstellung der vollen Einsatzfähigkeit nach Ablauf einer bestimmten "Genesungsfrist" (. Fragen der Polizeidienstunfähigkeit (§ 4 Absatz 1 Bundespolizeibeamtengesetz) sind nicht Gegenstand dieses Rundschreibens. März 2019 (2 VR 5.18), Rn. Dienstunfähigkeit - beamten-informationen.de 6 in Verbindung mit Absatz 2 Bundespersonalvertretungsgesetz (BPersVG) wirkt der Personalrat bei der Feststellung der begrenzten Dienstfähigkeit mit. 21 ff. Versicherer verzichten in diesem Fall darauf, die Dienstunfähigkeit des Beamten erneut zu überprüfen, nachdem der Dienstherr sie festgestellt hat. Mit dem Ende dieses Monats ist die die Versorgung übersteigende Besoldung einzubehalten (§ 47 Absatz 4 Satz 2 BBG). Ebenso ist die begrenzte Dienstfähigkeit Ausdruck des hergebrachten Grundsatzes des Berufsbeamtentums, dass Beamtinnen oder Beamte ihre volle Arbeitskraft, soweit vorhanden, zur Verfügung zu stellen haben.35. Dies kann sich für die Beamtin oder den Beamten im Rahmen der Prüfung der Dienstunfähigkeit durch die Dienststelle im Ergebnis nachteilig auswirken.23 Insofern dürfen die fehlenden privatärztlichen Vorbefunde bzw. Inhaltsübersicht 5 Abschnitt . Für die Ausübung von Nebentätigkeiten durch Beamtinnen und Beamte, die begrenzt dienstfähig sind, gilt nach § 45 Absatz 2 Satz 1 i. V. m. § 99 Absatz 3 Satz 2 BBG die verkürzte persönliche Arbeitszeit als Maßstab. 1 des Bundesbeamtengesetzes (BBG) bestimmt daher genau, in welchen besonderen Fällen der Dienstherr eine amtsärztliche Untersuchung fordern darf: Dienstunfähigkeit Besonders relevant ist die amtsärztliche Untersuchung im Zusammenhang mit der Dienstunfähigkeit. Die Beamtin oder der Beamte soll eine Kopie des ärztlichen Gutachtens zur Kenntnis erhalten. Dies gilt gemäß § 4 Absatz 1 Bremisches Richtergesetz (BremRiG) auch für Richterinnen und Richter, soweit nicht § 57 BremRiG etwas anderes bestimmt. In folgenden Fällen lässt das BBG Untersuchungen zu: Die Beamtin oder der Beamte ist zudem auf ihre oder seine Mitwirkungspflichten hinzuweisen (siehe auch Nummer 2.3.1). für Bundesbeamte § 48 BBG) bzw. Sind die bei der Dienststelle in Frage kommenden Dienstposten besetzt, so kommt es darauf an, ob es der Dienststelle im Hinblick auf einen sachgemäßen Dienstbetrieb zumutbar ist, einen geeigneten Dienstposten freizumachen oder durch organisatorische Änderungen einzurichten.28. Nach § 84 Absatz 1 Nr. 21VG Freiburg, Beschluss vom 16. In zwei gesetzlich vorgesehenen Fällen bedarf es keiner positiven Prüfung von Dienstunfähigkeit. Weiterhin muss die Beamtin oder der Beamte voraussichtlich den gesundheitlichen Anforderungen des neuen Amtes genügen. Bei der Frage, wann von einer längeren bzw. Wird die Dienstfähigkeit festgestellt, ist diesem Antrag ist zu entsprechen, sofern nicht zwingende dienstliche Gründe entgegenstehen. November 2014 (2 B 97.13), 2. So wurden 2019 von den 63.500 . Bestehen Zweifel an der Dienstfähigkeit, so ist die Beamtin oder der Beamte verpflichtet, sich nach schriftlicher Weisung der oder des Dienstvorgesetzten innerhalb einer an gemessenen Frist ärztlich untersuchen und, falls eine Amtsärztin oder ein Amtsarzt es für erforderlich hält, auch beobachten zu lassen. 36BVerwG, Urteil vom 30. 22BVerwG, Beschluss vom 14. Bei Vorliegen abweichender medizinischer Atteste der behandelnden Ärztin oder des behandelnden Arztes geht das Gutachten der Amtsärztin oder des Amtsarztes zum selben Krankheitsbild zum selben Zeitpunkt vor. Hinsichtlich des Ergebnisses entscheidet sie unabhängig und in eigener Zuständigkeit unter Beachtung folgender Verfahrensschritte: Dienstunfähigkeit ist kein medizinischer, sondern ein beamtenstatusrechtlicher Begriff. 29VGH München, Beschluss vom 13. Dem Gutachtenauftrag sollte ein Fragenkatalog beigefügt werden, um möglichst konkrete Aussagen zur Dienstfähigkeit zu erhalten. Die Kostentragungspflicht gemäß § 46 Absatz 4 Satz 4 BBG ist lediglich eine Auffangvorschrift, Leistungsansprüche werden dabei nicht auf den Dienstherrn verlagert. ergeben, ob eine unzureichende Therapiebereitschaft bzw. Doch vor allem haben sie oftmals mit Depressionen zu kämpfen, Lehrerinnen häufiger . Eine „angeblich“ mangelnde Qualifikation berechtigt nicht zur Verweigerung der Untersuchung. Wie bereits erwähnt, gehören psychische Erkrankungen zu den häufigsten Gründen für eine Dienstunfähigkeit. Für Beamtinnen und Beamte auf Probe gelten die Hinweise nach Maßgabe des § 49 BBG grundsätzlich entsprechend. Bei der Auswahl der Gutachterin oder des Gutachters ist auch zu berücksichtigen, dass eine ärztliche Untersuchung möglichst in Wohnortnähe erfolgen kann. Der Grund der Erkrankung ist nicht Gegenstand des Attestes und darf nicht daraus hervorgehen. Die oberste Dienstbehörde kann bestimmen, dass ihre Zustimmung nicht erforderlich ist (§ 47 Absatz 2 Sätze 2 und 3 BBG). Hamburger Modell (siehe auch Nummer 1.5); Durchführung medizinisch notwendiger Kur- oder Rehabilitationsmaßnahmen (siehe auch Nummer 3); zur Überprüfung der Eignung für bestimmte Tätigkeiten. Mai 2016 (Az. Juni 2016 können daneben ärztliche Gutachten auch von den Medizinischen Diensten der Krankenversicherung (MDK) erstellt werden. Dies ist nur dann erforderlich, wenn für die Dienststelle nicht anderweitig erkennbar ist, wann mit einer Rückkehr in den Dienst zu rechnen ist. : D1-30101/5#1, Rundschreiben zur begrenzten Dienstfähigkeit nach § 45 BBG vom 4. Mit Zustimmung der Beamtin oder des Beamten kommt z. Die Beamtin oder der Beamte hat die Dienststelle umgehend zu informieren, sofern sie oder er den Untersuchungstermin krankheitsbedingt nicht wahrnehmen kann. März 2019 (2 VR 5.18), Rn. Die Beamtengesetze enthalten übereinstimmend ähnliche Regelungen über die Pflicht, sich einer solchen Untersuchung zu unterziehen. Mit Beginn der begrenzten Dienstfähigkeit wird die Arbeitszeit entsprechend herabgesetzt, jedoch nicht unter die Hälfte der regelmäßigen Arbeitszeit. 23Vgl. Die Kostentragung kann unter der Voraussetzung des § 35 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 der Verordnung über Beihilfe in Krankheits-, Pflege- und Geburtsfällen (Bundesbeihilfeverordnung - BBhV) erfolgen oder im Falle einer ambulanten Rehabilitationsmaßnahme, wenn diese in einem anerkannten Heilbad oder Kurort durchgeführt ist, der auf der Liste des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat nach § 35 Absatz 1 Satz 2 BBhV bekannt gegeben wurde. Die Arbeitszeit ist entsprechend der begrenzten Dienstfähigkeit herabzusetzen . Die ärztliche Untersuchung muss der Beamtin oder dem Beamten in jedem Fall unzumutbar gewesen sein. Heißt in diesen beiden Fällen: Wenn der Dienstherr Zweifel daran hat, dass Richard W. tatsächlich dienstunfähig ist, kann er ein zusätzliches Gutachten bei einem von ihm . Alle Informationen öffnen/schließen Beschreibung Für Sie zuständig Voraussetzungen Verfahrensablauf Bearbeitungsdauer Fristen Erforderliche Unterlagen Formulare Kosten Rechtsgrundlagen Begrenzte Dienstfähigkeit 92 4. Der Dienstherr hat die Befugnis, (amts-)ärztliche Untersuchungen anzuordnen. 33 Absatz 5 GG. Diese Aufgaben nimmt der Dienstherr nur innerhalb der durch § 46 Absatz 4 Satz 4 BBG gesteckten Grenzen wahr. Es bleibt der Organisationsgewalt überlassen, in welcher Form die Verwaltung der Suchpflicht nachkommt, z. 23.02.2022; 3 Minuten Lesezeit (2) Mit Beschluss vom 14.03.2019 - 2 VR 5.18 . Im Beamtenrecht gibt es für das Hamburger Modell zwar keine vergleichbare gesetzliche Grundlage. hungsweise dienstunfähigen Beamtinnen und Beamten geben. Bei Vorliegen der Voraussetzungen ist eine Reaktivierung auch bei begrenzter Dienstfähigkeit möglich (§ 46 Absatz 6 BBG) und daher zu prüfen. VBE - Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW 34BVerwG, Urteil vom 19. Anordnung einer amtsärztlichen Untersuchung gegenüber Beamten - BVerfG, Beschluss vom 14.01.2022, 2 BvR 1528/21 . Der Ablauf dieser Frist verpflichtet nicht automatisch zur Einleitung des Verfahrens zur Überprüfung der Dienstunfähigkeit. Nur 20 Anbieter von DU-Klauseln für Beamte. Arzt anvertraut oder sonst bekanntgeworden ist, zu offenbaren (§ 203 Absatz 1 Nr. B. Bildungsabschlüsse, Kenntnisse, Vorlieben und Wünsche der Beamtin oder des Beamten Berücksichtigung finden. Wenn der von der Dienststelle bestimmten Gutachterin oder dem von der Dienststelle bestimmten Gutachter alle für die Erfüllung des Gutachtenauftrages erforderlichen Untersuchungsergebnisse und Befunde vorliegen, übermittelt die Gutachterin oder der Gutachter der Dienststelle (und gemäß § 48 Absatz 3 Satz 2 BBG auch der Beamtin oder dem Beamten) das abschließende Ergebnis in Form eines ärztlichen Gutachtens in einem gesonderten und versiegelten Umschlag. Mai 2013 (2 C 68.11), Rn. 15. November 2017 (OVG 4 S 26.17), juris Rn. BMI-D1-20210716-SF-A006 - Verwaltungsvorschriften im Internet Erhebt die Beamtin oder der Beamte gegen die beabsichtigte Versetzung in den Ruhestand Einwendungen, entscheidet hierüber in einem förmlichen Verfahren nach § 47 Absatz 2 Satz 2 BBG die zuständige Behörde in der Regel im Einvernehmen mit der obersten Dienstbehörde abschließend. November 2017 (2 A 5.16), Rn. Die Entscheidung der Dienststelle über die Dienstunfähigkeit erfolgt maßgeblich auf der Grundlage eines ärztlichen Gutachtens.11 Die Untersuchungsanordnung an die Beamtin oder den Beamten und die Beauftragung einer Ärztin oder eines Arztes mit dieser Untersuchung bzw. Weitere Hinweise sowie Rechenbeispiele enthält Nr. Sofern die evtl. Alle Informationen öffnen/schließen Beschreibung Für Sie zuständig Voraussetzungen Verfahrensablauf Bearbeitungsdauer Fristen Erforderliche Unterlagen Formulare Kosten Rechtsgrundlagen Bei der Ermessenserwägung sind daher die persönlichen Interessen der Beamtin oder des Beamten (z. Bei anderen Gebietsbezeichnungen, auch der für „Arbeitsmedizin“, ist der Erwerb von grundlegenden sozialmedizinischen Kenntnissen nicht im Ausbildungsgang enthalten und kann daher grundsätzlich nicht vorausgesetzt werden. Ist nur eine Verwendung nach § 44 Absatz 4 BBG möglich, besteht kein Vorrang der anderweitigen vor der eingeschränkten Verwendung in begrenzter Dienstfähigkeit (§ 45 Absatz 1 Satz 2 BBG). Das Verfahren zur Feststellung der Dienstunfähigkeit wird für Beamtinnen und Beamte in §§ 26 bis 29 Beamtenstatusgesetz (BeamtStG) i.V.m. Darunter können, bei aller Schwierigkeit diese Begriffe zu bestimmen und voneinander abzugrenzen, leistungshindernde oder -mindernde körperliche oder geistig-seelische Beeinträchtigungen verstanden werden, welche unmittelbar in der Person der Beamtin oder des Beamten angelegt sind und über die Schwankungsbreite des in körperlicher, geistiger oder seelischer Hinsicht Normalen und Gesunden hinausgehen. Die Dienststelle hat in der Regel eine ärztliche Untersuchung zu veranlassen, wenn Zweifel an der Dienstunfähigkeit bzw. Die oberste Dienstbehörde kann bestimmen, dass ihre Zustimmung nicht erforderlich ist (§ 47 Absatz 2 Sätze 2 und 3 BBG). Sie kann in diesem Rahmen - aufgrund des Rechtsgedankens des § 444 ZPO - von der Dienstunfähigkeit der Beamtin oder des Beamten ausgehen18 und die Zurruhesetzung verfügen.19 Die Beamtin oder der Beamte hätte es sonst in der Hand, das Verfahren in die Länge zu ziehen und weiter die vollen Dienstbezüge zu erhalten.20 Die Verweigerung stellt zudem ein Dienstvergehen (§ 77 BBG) dar, das disziplinarrechtlich geahndet werden kann. Neben dem Personalrat hat gemäß § 27 Absatz 1 Nr. vom Arzt individuell erarbeiteten Stufenplans wieder an ihrem alten Arbeitsplatz zu integrieren. Ein Muster für eine Untersuchungsanordnung kann der Anlage 2 entnommen werden. Dadurch können der Aufwand für die Beamtin oder den Beamten und die Kosten für die Dienststelle so gering wie möglich gehalten werden. Geregelt ist das Hamburger Modell in § 74 SGB V und gleichlautend für den Fall behinderter oder konkret von Behinderung bedrohter Menschen in § 44 SGB IX.