), Kasseler Semesterbücher, Kassel, 2004, Bd. War Bismarcks Außenpolitik mit dafür . München 2003, S. 555 f. [7] vgl. 1. Nicht nur Jubiläen, auch Denkmäler können Anstöße zur historischen Reflexion liefern. Geboren wurde er am 1. Er verstand sich als Diener des Monarchen, der höchsten Obrigkeit im Lande. [3] vgl. Bismarck und die Frage nach den deutschen Kolonien - GRIN Bismarck - Ein Feind der deutschen Kolonialexpansion? Die zunehmende Industrialisierung und die ansteigende Bevolkerung fuhrten ebenfalls zu einer starkeren Bejahung der Kolonia- lisierung in Deutschland. Die Opposition bildeten die Linksliberalen, Bismarckfeindlich gestimmt seit der Indemnitätsvorlage und durch sein Vorgehen gegen die Sozialdemokraten, und das Zentrum, die seit dem Kulturkampf eine oppositionelle Haltung gegenüber Bismarck eingenommen hatten, was sich nur zeitweise entspannte. Auf den ersten Blick vermutlich nichts, doch bei genauerem Hinsehen ergibt sich ein anderes Bild, und zwar nicht nur, weil bei den Demonstrationen „Reichsbürger“ mitmarschieren, die den im Januar 1871 gebildeten Staat als einzig legitimen anerkennen. Die Annexion von Elsass-Lothringen hat er selbst später vielfach auch bedauert, aber die ging auf Druck der Militärs: Sicherung einer strategischen Grenze.". 3.2 Annaherung an den westlichen Nachbarn und antienglische Politik Wenn man ihn nach heutigen Maßstäben beurteilen würde, würde man sagen, das ist eigentlich ein Rechtsradikaler, nach heutigem Verständnis sind das rechtsradikale Auffassungen, und er würde vom Verfassungsschutz observiert werden, wenn er heute noch leben würde - wahrscheinlich.". aufs politische Altenteil geschickt wurde, herrschte in der Bevölkerung Bedauern wie auch Erleichterung. Von Herkunft und Prägung erzkonservativ, führte ihn seine „Fähigkeit zum differenzierteren strategischen Denken“ (Gerhard Stoltenberg) über die Rolle des bloßen Bewahrers der bestehenden Verhältnisse weit hinaus. Das Kaiserreich in der Bismarck-Ära, Stuttgart, Berlin, Köln 1992, S. 109 ff. Ganz im Sinne Bismarcks muss das „erste Bestreben“ die „Erhaltung des allgemeinen Friedens“ sein. Bismarcks Kolonialpolitik. Die aufgestaute Krisenstimmung entlud sich 1914 im Ausbruch des Ersten Weltkriegs. 1.3.2 Der deutsche Kolonialverein und andere Interessengruppen Imperialismus impliziert in dieser Hinsicht also auch immer die negativ behaftete Konnotation der „Gier“ nach Machterweiterung und des „Wettstreites“ der europäischen Großmächte um die gerechte Aufteilung der Welt. Otto von Bismarck (1815 bis 1898) wurde am 08. Insofern ist er kein Kriegstreiber - bestimmt nicht. [1] Meyer, Ulrich: Wie viel Geschichte braucht der Geschichtsunterricht? Als Basis der Hausarbeit dient vor allem Horst Grunders „Geschichte der deutschen Kolonien", Winfried Baumgarts Aufsatz „Bismarcks Kolonialpolitik" und die Dissert a- tion von Axel Riehl „Tanz um den Aquator". Weltkrieg mündete, was auch das Ende des imperialistischen Zeitalters seitens der Historiker markiert. Aber wer war eigentlich die historische Persönlichkeit, der Mensch und Politiker Otto von Bismarck, der hinter solch übermächtigen Bildern - positiven wie negativen - buchstäblich verschwunden war. Hinzu kamen die Interessenkonflikte zwischen Österreich-Ungarn und Russland auf dem Balkan. Durch dieses Verhalten erscheint seine kurze aktive Kolonialpolitik noch ratselhafter. 3.4 „Warten auf den richtigen Moment". der Presse“ etwa empfand er als verderblich, ihre Macht aber nutzte er nach Kräften für seine politischen Ziele. schienen weniger an kolo- nialen Planen interessiert. Deutsche Kolonien - Wikipedia Weite- re Beispiele fur seine negative Haltung gegenuber Kolonien sind zahlreich in der Lite- ratur zu finden. Diese kritische Haltung fand sowohl Ausdruck in den vielen abgelehnten Kolonialprojekten, die sich seit den frühen 1870er Jahren ansammelten, als auch in den zahllosen abweisenden Kommentaren Bismarcks, auf die im Folgenden genauer eingegangen werden soll. Was hat die Gründung des Deutschen Kaiserreiches vor 150 Jahren mit all diesen Beobachtungen zu tun? Die Gründe erläutert er 1888: „Ihre Karte von Afrika ist ja sehr schön, aber meine Karte von Afrika liegt in Europa." Warum war er gegen die Kolonialpolitik? Lexikon der Politik. Die organisierte Kolonialbewegung ist gegen Ende der 1870er Jahre zu verorten. Und schon steckt man mittendrin in einer hitzigen gesellschaftspolitischen Debatte. Deutschland hat das Gaspipeline-Projekt Nord Stream 2 gestoppt, an einem vollständigen Energie-Embrago gegen Russland will es sich jedoch noch nicht beteiligen. Von Historikern werden jedoch unterschiedliche Einordnungen vorgenommen, so z.B. Bismarck – als Reichsgründer und friedensorientierter Außenpolitiker geschätzt, aber innenpolitisch als vormodern, nämlich demokratiefremd und parlamentarismusfeindlich kritisiert, so könnte man die historischen Akten schließen, wenn da nicht die interessanten Parallelen wären zwischen der Reichsgründung 1871 und der Wiedervereinigung 1990, zwischen der langen Kanzlerschaft von Bismarck und der von Helmut Kohl. Jahrhunderts“ (Henry A. Kissinger), die wie kaum eine andere die Ambivalenz von Tradition und Moderne verkörperte. Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine hat eine internationale Energiekrise ausgelöst. Sondern die große Leistung Helmut Kohls 1989/90 war, in einer bestimmten Konstellation tatsächlich alle Möglichkeiten auszuschöpfen, mit diplomatischen Mitteln - das ist ganz entscheidend anders, als Bismarck es seinerzeit mit militärischen Mitteln gewagt hat - mit diplomatischen Mitteln, die Wiedervereinigung zu erreichen. Zunächst wurde er gefeiert als Nationalheld, als Reichsgründer, der 1871 endlich den Deutschen zu staatlicher Einheit verholfen hatte. So dachte Bismarck; und so dachten die meisten Politiker im 19. In der folgenden Sachanalyse soll eine historische Eingrenzung erfolgen, aber vor allem soll sie über die historischen Zusammenhänge für die im Hauptteil beleuchtete Bismarcksche Kolonialpolitik einen Überblick verschaffen und die Grundlage darstellen, auf der sich die Motive Bismarcks herleiten lassen. Oktober 1878 wird in Berlin auf Initiative des Nationalokonomen Robert Jannosch eine der ersten kolonialen Vereinigungen im Deutschland der Kaiserzeit gegrundet: Der „Centralverein fur Handelsgeographie und Forderung deutscher Interessen im Ausland". Auf die Turbulenzen um den Euro folgte die Flüchtlingskrise, und nun fegt ein unheimliches Virus durch das Land. der „Regierungsfeinde“ und in der Förderung der regierungsfreundlichen Parteien vor der Öffentlichkeit zu sehen. Besondere Gewichtung erhält in dieser Arbeit die Dissertation „Tanz um den Äquator“ von Axel Riehl, die die aktuellste umfassende Darstellung der Periode des Kolonialeinstiegs Bismarcks bietet. Sein vom „cauchemar des révolutions“ angetriebener Feldzug gegen den politischen Katholizismus, die Sozialisten und nationale Minderheiten warf indes tiefe gesellschaftliche Gräben auf. 1882 wird schlieRlich der „Deutsche Kolonialverein" gegrundet. Der Vater hat ihn eher machen lassen wollen. Hier waren zumeist Vertreter der GroRindustrie und des GroRhandels Mitglieder. Hertz-Eichenrode, Dieter: Deutsche Geschichte 1871- 1890. Lexikon der Politik. Digitales Lernportal Adenauer Campus unter, von Die ihm zu Ehren von Bürgern und Vereinen errichteten Denkmäler galten überdies weniger dem Kolonialpolitiker denn dem Reichskanzler, der Deutschland Einheit und Frieden gebracht hatte. Unser Newsletter informiert Sie über alle neuen Arbeiten aus Ihren Fachbereichen. Dahin ist er gern zurückgekehrt, sogar als Politiker, der vielbeschäftigt war, immer wenn er konnte, ist er auf seine Landgüter zurückgegangen, nach Varzin, nach Friedrichsruh, hat sich da aufgehalten und hat von dort durch Gesandte, durch Telegramme regiert, soweit das irgendwie ging, weil er sich in Berlin nicht wirklich wohl gefühlt hat. In England sind sie jetzt nichts anderes, in Spanien auch nicht. Je nachdem, für welche Anrede man sich entscheidet, fühlen sich einige mitgemeint, andere ausgeschlossen. 2.2 Deutungsversuche der Bismarckschen Kolonialpolitik Die Mehrheit der Historiker ist sich heute einig: Otto von Bismarck, der bedeutendste deutsche Staatsmann des 19. So schrieb der preufeische Ministerprasident im Jahr 1868 an Albrecht von Roon: „Einerseits beruhen die Vortheile, welche man sich von Colonien fur den Handel und die Industrie des Mutterlandes verspricht, zum grofeten Theil auf Illusionen. Ulrich Lappenküper: "Was nicht bedeutet, dass Bismarck plötzlich zu einem Pazifisten geworden ist, der Erhalt des Friedens war für ihn im Interesse des Deutschen Reiches. Insofern unterscheidet er sich nicht eindeutig von dem Begriff des Imperialismus, jedoch liegt hier das Hauptmoment auf wirtschaftlicher, ökonomischer und sozialer Zielgerichtetheit.[6]. Als Leitfigur eines überhitzten Nationalismus stieg der Alte im Sachsenwald zu einem nationalen Staatssymbol auf. Er möchte dadurch Druck aufbauen, um Sanktionen der EU loszuwerden. Jahrhundert. Verschärft wird die Situation durch die Corona-Pandemie und abwandernde Pflegekräfte. Er war einmal als Reichsminister dem Bundesrat als dessen Vorsitzender ausführendes Organ und ihm unterstellt und zum anderen Repräsentant der kaiserlichen Politik vor der Öffentlichkeit. So sind es schließlich dieselben Fragen, die ich mir aus fachwissenschaftlicher Sicht stelle, wie sie sich aus dem Erkenntnisinteresse des Lernenden ergeben sollen. Bismarck und die Frage nach den deutschen Kolonien - Hausarbeiten Im Rahmen dieser Arbeit wird untersucht, welche Motive Bismarcks Wandel vom entschieden auftretenden Gegner deutschen Kolonialbesitzes zum aktiven Gestalter von Kolonialpolitik im Jahr 1884 herbeiführten. Es ist das immer wieder neue Befragen der Vergangenheit, dass einer Sinnstiftung und einer Bewusstwerdung der Gegenwart behilflich sein soll. In dieser Hinsicht war Bismarck der Vertreter eines vormodernen Denkens. In den 1860er Jahren gestand der Reichskanzler dem Schutz und der Forderung von deutschem Handel finanzielle Unterstutzung ein. Vor 1884, in dem Jahr als schlieRlich unerwartet deutsche Kolonien in Besitz genommen wurden, lehnte Bismarck die direkte Herrschaft in Ubersee aufgrund der juristischen und morali- schen Haftbarkeit fur Kolonialbesitz ab. (© picture-alliance/akg) von Bleicken, Jochen/ Gall, Lothar/ Jakobs, Hermann, München 1986, Bd. Und für uns in Deutschland – diese Kolonialgeschichte wäre für uns genau so wie der seidene Zobelpelz in polnischen Adelsfamilien, die keine Hemden haben.“[6] Mit Bezug auf England erklärte Bismarck 1880 „Wir haben keine Flotte um sie [die Kolonien] zu schützen, und unsere Bureaukratie ist nicht gewandt genug, die Verwaltung solcher Länder zu leiten.“[7] 1881 äußerte er das zu Beginn dieser Arbeit bereits zitierte Diktum, das vollständig wie folgt lautet: „So lange ich Reichskanzler bin, treiben wir keine Kolonialpolitik. "Als er abtritt von der politischen Bühne 1890, als er gegangen wird als Reichskanzler, da gewinnt diese fast religiöse Verehrung von Bismarck erst richtig an Fahrt, weil er dann dem Streit der Parteien entzogen ist, dann taugte er eher als Integrationsfigur. Am 26. Der Historiker Jürgen Kocka spricht im Interview über die Geschichte Preußens und des Kaiserreichs, der Demokratisierung, über. Bismarcks Außenpolitik: Zusammenfassung & Ziele | StudySmarter 1.1 Begriffsbestimmung und -differenzierung Weit verbreitet ist die Auffassung, der deutsche Reichskanzler Otto von Bismarck, der von 1871 bis 1890 regierte, sei gegen Kolonialpolitik gewesen. [12] Bismarck wollte nach der Deutschen Reichsgründung unter allen Umständen weitere militärische Konflikte mit anderen europäischen Mächten vermeiden und eine außenpolitische Friedenspolitik einleiten. Die angeführten Beispiele legen nahe, dass Bismarck sich über die Unbrauchbarkeit von Kolonien auf jeglicher Ebene, sowohl im Hinblick auf den zu erwartenden wirtschaftlichen Nutzen, angesichts ihrer militärpolitischen Haltbarkeit sowie auf die mit ihnen möglicherweise verbundenen außenpolitischen Verwicklungen und Konflikte durchweg . Am 1. Weltweit gehen die Bestände von Tier- und Pflanzenarten dramatisch zurück. Kolonialbegeisterte Publizisten wie Ernst von Weber, Wilhelm Hübbe-Schleiden oder Friedrich Fabri veröffentlichten unzählige Agitationsschriften, in denen die Vorteile von Kolonien beispielsweise als Rohstoffquellen, als neue Absatzmärkte oder als Auswanderungsgebiete propagiert wurden. Ob der 150. Gruß Monika Kurt Georg Kiesinger, der CDU-Vorsitzende, schrieb dem Staatsoberhaupt ins Stammbuch, dass das Gedenken an die Reichsgründung weder „durch eine totale Glorifizierung noch durch eine totale Verwerfung“ geschehen könne. Welche Motive Bismarcks Wandel vom entschieden auftretenden Gegner deutschen Kolonialbesitzes zum aktiven Gestalter von Kolonialpolitik im Jahr 1884 herbeiführten, soll im Folgenden genauer untersucht werden. Soweit möglich wurde zur Darstellung der verschiedenen Theorien Veröffentlichungen ihrer Vertreter, beispielsweise von Otto Pflanze und Lothar Gall herangezogen, andere Theorien wurden anhand der genannten Basisliteratur und weiterer Hintergrundliteratur wie zum Beispiel den Bismarckbiografien von Ernst Engelsburg und Johannes Willms zusammengefasst. Ab 1840 verscharfte sich jedoch schlieRlich der Kolonial- gedanke. Für die einen war er zwar weiterhin eine Vaterfigur, Repräsentant einer vermeintlich guten alten Zeit, vor allem eines geeinten Deutschlands, nun da es wieder geteilt war - aber andere begannen nachzufragen, wo denn die Wurzeln des Übels lagen. [5], Kolonialismus ist, ebenso wie der Imperialismus, eine auf Erwerb und Ausnutzung von Kolonien und Gebieten gerichtete Expansionspolitik. 2. 3.3 „Sozialimperialismus" und okonomische Motive Dies war insofern nicht ganz korrekt, weil auch Bundeskanzler Willy Brandt offen zugab, dass die militärische Lösung der deutschen Frage durch Bismarck zwar „heute kein Vorbild“ mehr sein könne, der Reichskanzler für ihn aber dennoch „einer der großen Staatsmänner unseres Volkes“ sei. Als es 1883 zu schweren kolonialpolitischen Spannungen zwischen den europäischen Großmächten England, Frankreich und Russland gekommen war, ließ Bismarck sich kurzfristig auf eine aktivere Kolonialpolitik ein. Otto von Bismarck sprang somit auf den Kolonialzug auf und schaffte deutsche Absatzmärkte in der Ferne. Trotz langer Verzögerung entschied sich Reichskanzler Bismarck im Jahr 1884 für den Erwerb afrikanischer Kolonien. Bismarck erachtete es stets als wichtig, das föderale System des Reiches so zu gestalten, dass sich die kleinen Bundesstaaten nicht übervorteilt fühlten. "Ich bin ganz im Mainstream der internationalen Historikerzunft, die Bismarck mittlerweile als einen Mann sieht, der weder Held noch Dämon war. Verantwortung: ja - aber immer im europäischen Geleitzug und meiner Meinung nach im engsten Schulterschluss mit unserem wichtigsten Partner Frankreich.". Hrsg. Am 26. Allerdings verfügten über sie in Wirklichkeit der Kaiser und der Kanzler. Die Mutter hatte sehr großen Ehrgeiz, wollte, dass ihr Sohn und auch sein älterer Bruder, dass sie eine bürgerlicher Karriere anstreben, und sie hat darauf gedrängt, dass sie studierten. Die sind bloß zu Versorgungsposten gut. Geschichtswissenschaftlich betrachtet, benennt dieser Begriff jedoch das Zeitalter zwischen 1870 und 1918[2] (auch Hochimperialismus oder klassisches Zeitalter des Imperialismus genannt), in dem sich die europäischen Großmächte verstärkt um den Erwerb von Kolonien und politischen Einfluss in der außereuropäischen Welt bemühten. „Er ist die denkbar interessanteste Figur, ich kenne keine interessantere“, notierte der preußische Romancier Theodor Fontane über seinen Zeitgenossen Otto von Bismarck. veroffentlichte, als der „Vater der deutschen Koloniebewegung" (Grunder 2004, S. 34). Die Motive fur Otto von Bismarcks Eintritt in die Kolonialpolitik scheinen bis heute nicht eindeutig zu sein, obwohl die deutsche Kolonialgeschichte vor mehr als 120 Jah- ren begann. Erst Ende der 1870er Jahre begann die organisierte Kolonialbewegung. Wir können jedoch Aspekte des heutigen Deutschlands wie das Parteiensystem, die Stellung des Kanzlers oder die geopolitischen Herausforderungen betrachten und dabei einen Rückbezug auf Bismarck zulassen. Sie suchten nach Gründen in der Vorgeschichte, warum Deutschland in die nationalsozialistischen Katastrophe hingeraten war - und haben Bismarck als einen der Hauptschuldigen ausgemacht: Aus dem Heros wurde ein Dämon. : Baumgart 1992, S. 143). bismarcks haltung zur kolonialpolitik aus heutiger sicht Wie kein zweiter Staatsmann beeinflusste Bismarck die Geschicke Deutschlands im 19. Diese Ansicht stützt sich unter anderem auf . Mit Gewalt und Terror zwang man der jeweiligen Bevölkerung die deutsche „Schutzherrschaft" auf und kolonisierte sie. (Grunder 2004, S. 41/ 42). [1] 14: Lesarten der Geschichte, S. 61. Denn trotz allen Festhaltens an preußischer Tradition war Bismarck - im Gegensatz zu anderen Konservativen - willens und in der Lage, nach Wegen in die Zukunft zu suchen. Welche Rolle soll Deutschland spielen - das war unter Bismarck eine Frage, und das ist es inzwischen wieder in der EU und im Euroland: The German Übermacht - die deutsche Übermacht - so titelt der Spiegel in dieser Woche und erinnert auch an Bismarck. "Er ist ein typischer pragmatischer Konservativer. Als Kriegsentschadigung war franzosischer Kolonialbesitz im Gesprach (Vgl.
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Welche Berufe Haben Die Inuit Heute,
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